Das Amazonas-Gebiet ist in Gefahr, die Luftverschmutzung steigt, Hitzewellen rollen über uns. In Zeiten der globalen Erwärmung taucht ein neues Phänomen auf. Aufgrund der Umweltangst entwickelt sich in unserem Kopf ein Szenario des Weltuntergangs. Wie kann ich dieses Phänomen überwinden. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Beitrag.

Das Phänomen der Umweltangst ist auch als Solastalgie bekannt. Es steigt Hand in Hand mit der Entstehung neuer Angstzustände, die von den Medien, gepusht werden.

Eine angstauslösende Umgebung

Die Pressemitteilungen zum Klimawandel sind zahlreich, ebenso wie die Beschwerden gegen die Regierungen. Denn sie engagieren sich zu wenig für das Klima. Das drängt uns in eine Form der Hilflosigkeit. Auch die steigenden Demonstrationen der Jugend (Fridays for Future) stimmen uns besorgt. Die Hilfslosigkeit der Erwachsenen ruft sogar die Jugend als Unterstützer auf das Parkett.

Sie vermitteln uns eine Schuldbotschaft für das Erbe, das wir ihnen hinterlassen. Das berühmte Mädchen in vorderster Front erklärte, dass sie eine Depression erlitten habe, nachdem sie einen Dokumentarfilm über Eisbären und das Schmelzen der Eisscholle gesehen hatte.

„Ich begann die ganze Zeit darüber nachzudenken und ich war ständig traurig. Diese Bilder haben sich in meinem Kopf verankert.“ Die Realität zeigt uns die Richtung. Feuer wüten um den Globus und die Temperaturen steigen. Das heizt auch unsere Umweltangst weiter an.

Darüber hinaus gibt es Theorien über das bevorstehende Verschwinden der Menschheit. Immer häufiger werden Begriffe wie „Kollapsologie“ verwendet. Das ist eine Bezeichnung für den Untergang der Menschheit. Dieser potentielle Zusammenbruch unserer Zivilisation ist ein gefundenes Fressen für die Medien.

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Es fällt schwer, sich keine Sorgen zu machen.

Abhängig von unseren Erlebnissen reagieren wir mehr oder weniger empfindlich auf Umweltangst. Die damit verbundenen Formen der Angst sind typisch für die zugehörigen Symptome. Dazu gehören: Schlaflosigkeit, Albträume oder Bauchschmerzen. Patienten berichten auch von einem Gefühl der Unterdrückung oder gefangen zu sein.

Die Empfindungen können sich bis zur Todesangst steigern. Der geringste Temperaturanstieg wird wie ein Erdbeben als abnormal empfunden. Das unterstützt die Theorie des Klimawandels und einer außer Kontrolle geratenen Natur. Die am stärksten betroffenen Menschen sind diejenigen mit einer Überempfindlichkeit oder Feinfühligkeit. Sie reagieren auf das „Leiden“ der Natur sehr stark.

Umweltangst, Schornstein, pexels (pixabay)

Quelle: pexels (pixabay)

Die Verbindungen zwischen Natur und Mensch

Wie können wir erklären, dass diese Umweltgefährdung uns so sehr betrifft? Ursachen dafür stecken in dem Wechselspiel zwischen positiver Psychologie und Natur. Die Natur ist vorteilhaft für den Geist und zur Erholung von Stress. Wenn uns diese Möglichkeit genommen wird schlägt sich das in einer Umweltangst nieder.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Bäumen und erhöhter Angst. Entsprechende Studien zeigen eine Korrelation zwischen der Baumdichte in Städten und der Anzahl der Rezepte für Antidepressiva.

Wir sind mit unserer natürlichen Umwelt verbunden. Und wenn seine Anwesenheit einen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat, ist sein Verschwinden alles andere als neutral. Unser Überleben hängt davon ab. Wir sid ein Teil von ihr. Wenn die Natur leidet, dann leiden wir mit. Sie gibt uns Nahrung, Wasser und die Luft zum Atmen.


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So viel Müll!: Wie du die Umwelt schützen kannst. Mit einem Vorwort der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 26. August 2019


Die Umweltangst bekämpfen

Wir müssen eine Angst beheben, die eher im Reptilienhirn steckt. Es wird empfohlen, in den Kortex (Großhirn) zurückzukehren. Dort ist unsere Anpassungsfähigkeit an neue und komplexe Situationen gespeichert. Daher ist es wichtig zu verbalisieren und klar zu formulieren, was uns Angst macht. Dazu arbeitet der Therapeut mit positiven Suggestionen.

In einer Gesellschaft, in der eine Katastrophe unvermeidlich scheint, müssen wir die Hoffnung fördern. Dazu sollten klar definierte und erreichbare Zielen definiert werden. Zum anderen müssen verschiedene Strategien angewendet werden, um diese Ziele zu erreichen. Nicht aufgeben und motiviert bleiben.
Der Zustand des Planeten ist besorgniserregend. Wenn ich nichts tue, fühle ich mich unwohl, machtlos, und unmächtig. Ich muss mich engagieren und mich bewegen. Etwas sinnvolles für die Umwelt tun.

Handeln Sie auf ihrem Niveau. Wenn Sie lokal handeln, können Sie aus einem diffusen, bedrückenden globalen Gefühl herauskommen. Auch kleine Aktionen sind wichtig. Zum Beispiel eine freiwillige Arbeit in einem Naturschutzverband, das tägliches Sortieren der Abfälle, reduzieren von Plastik oder der Kauf lokaler Lebensmittel.

Umweltangst, Schmetterling, pexels (pixabay)

Quelle: pexels (pixabay)

Verbinden Sie sich wieder mit der Natur

Die Teilnahme an Outdoor-Aktivitäten könnte auch die Umweltangst senken. Einfache Spaziergänge im Wald oder Kurse zu Kräutern steigern das positive Wohlbefinden. Werden Sie Pate für ein Stück Natur oder einen Baum. Befassen Sie sich beispielsweise mit der Faszination der Bienen. Vielleicht stellen Sie sich einen Bienenstock in den Garten uns sind zufrieden einen Beitrag zur Erhaltung der Natur beigetragen zu haben. Hier findest du weitere Tipps 

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