Jetzt, wo die nächste Welle des Coronavirus uns massiv getroffen hat merken wir, dass unsere bekannte Welt nicht mehr dieselbe ist. Wie hypnotisiert gehen wir in den Tag rein und warten auf die nächsten Meldungen von Ausgangsbeschränkungen.

Unsere Gesundheit ist die Nummer eins. Doch wer kümmert sich um unser psychisches Wohlbefinden? Wer holt uns von der negativen Trance raus?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Man kann ihm nicht einfach von heute auf morgen die menschlichen Interaktion abschneiden. Allein aufgrund von Einsamkeit, Angst und Traurigkeit in dieser Situation kann er krank werden.

Wir verstehen, dass es ratsam war mit soziale Distanzierung auf die weltweite Pandemie zu reagieren. Ältere Menschen wurden offen aufgefordert, ganz zu Hause zu bleiben. Wir werden täglich mit negativen Nachrichten über Kranke und Tote bombardiert. Unsere Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt und wir wissen nicht, wie lange dies anhalten wird. Wie können wir mit all dem umgehen?

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Beziehungen neu gestalten

Wir versuchen die Familiendynamik neu zu erfinden. Das Berufliche greift in das Private ein. Das Private mischt sich mit dem Beruflichen. Die Grenze zwischen beiden verwischt. Wenn wir Kinder haben erleben wir es intensiver. Kinder interessieren sich nicht für das Konzept des Home Office.

Die Paarbeziehung befindet sich in einer Probe. Wie lassen sich Streit, Langeweile und Monotonie vermeiden? Können wir in diesem Klartraum unterstützend und positiv mitwirken? Viele gehen durch schwierige Momente und fühlen sich überwältigt oder ertrinken in einem emotionalen Zusammenbruch. Und ja, die Fälle von Gewalt in Beziehungen haben während der Zeit der auferlegten Isolation zugenommen.

Was ist mit den älteren Menschen und anderen leittragenden der Coronapandemie, bei denen der soziale Austausch nicht mehr möglich ist. Die nicht in der Lage sind die reale Interaktion durch virtuellen Austausch zu ersetzen. Wie fühlen sie sich?

Und all die einsamen Menschen die Angst haben, ihren Job zu verlieren und all die Leute, die ihn bereits verloren haben, Flüchtlinge, Obdachlose, Menschen die unter Angstzuständen leiden. Wie erleben wir die Situation als Gesellschaft.

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Quelle: pexels- (pixabay)

In den Arm nehmen

Was wir alle im Moment wirklich brauchen, ist eine große Umarmung, um ein Gefühl von Nähe und menschlicher Verbundenheit zu bekommen. Um sich sicher zu fühlen. Um das Gefühl zu haben, dass wir nicht allein sind. Vielleicht zu spüren, dass es okay ist traurig zu sein. Es ist okay, Angst zu haben. Es ist menschlich. Es ist eine Umarmung wie nie zuvor.

Aber Umarmungen, Küsse oder Händeschütteln sind untersagt. Einen Baum umarmen und seine Kraft spüren ist erlaubt. Einfach ausprobieren und mit der Natur eine Verbindung herstellen. Es ist wunderbar!

Bäume weinen nicht, aber sie können unsere Tränen auffangen. Die Wurzeln halten die Erde zusammen und sie unterstützen uns mit ihrer Energie. Solange es Bäume gibt, die uns Sauerstoff spenden gibt es ein Morgen. Es ist einfach beruhigend sie anzuschauen, hören wie die Blätter im Wind flüstern. So können wir im hier und jetzt sein.

Wie die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel von den Thesen berichtet: „Naturerleben fördert die Psyche.“ Und: „Zu wenig Natur schadet dem Menschen.“ So haben etliche Studien gezeigt, dass Stressindikatoren wie Schweißbildung oder Herzfrequenz sinken, wenn Menschen Natur erfahren.


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Quelle: Pexels (von cottonbro)

Wir sind nicht allein.

Nachdem wir uns mit der Natur verbunden haben und frische Kraft geschöpft haben gehen wir zurück zu den Beziehungen, zu unseren sozialen Medien.

Das Ausmaß jeder Coronakrise war abhängig von der Beziehung die wir in diesen Medien aufgebaut haben, bevor sie eingetreten ist. Optimieren wir sie weiter.

Wir bereiten uns besser auf die nächste Krise vor! Wenn jeder einzelne von uns in sich geht. Mit Selbsthypnose z.B. aus der inneren Wahrheit schöpfen, sich selbst stärken, kann jeder seinen Beitrag zum „Großen und Ganzen“ tun.

Aus jeder Krise können wir Lehren ziehen, sowohl aus der Krise selbst als auch aus unserem allgemeinen „Krisenmanagement“. Wir lernen daraus und ergreifen Korrekturmaßnahmen. um sich besser auf die nächste Krise vorzubereiten.

Diese Möglichkeit in Krisenzeiten seine eigene Gesundheit aktiv zu fördern, in sich zu gehen, kann uns niemand nehmen. In andere Bewustheitszustände zu gehen und auf eine andere Ebene lernen mit den neuen Herrausvorderungen umzugehen.

Zum Einen in uns gehen und zum Anderen ganz im hier und jetzt sein ist eine bewusste Art zu leben. Vielleicht können wir gemeinsam auf Endeckungsreise gehen und die positive Wirkung des Perspektivenwechsel ausprobieren.

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Quelle Beitragsbild: Pexels(von cottonbro)