Angst unser bester Freund und unser größter Feind

Wann ist die Angst nicht mehr gesund? Wenn die Symptome so stark empfunden werden, dass sie das alltägliche Leben beeinträchtigen. Mögliche Symptome sind Schweißausbrüche, Mundtrockenheit, Schwindel, Zittern, Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen, Herzrasen, ein beklemmendes Gefühl, Brustschmerzen, die Angst zu sterben, ein Gefühl neben sich zu stehen oder nicht richtig da zu sein. Gedanken und Körperfunktionen scheinen unkontrollierbar.

Es wird unterschieden zwischen der Phobie, wo ein wirklich direkter Auslöser (Reiz bzw. Situationen) vorhanden ist und der Angst die von Innen kommt. Sie wird als allgemeines, diffuses Gefühl empfunden. Man spricht von frei flottierenden Ängsten. Sie ist nicht auf ein bestimmtes Objekt oder eine Situation gerichtet und führt nicht unmittelbar zu einer Kampf- oder Fluchtreaktion. Menschen mit Angststörungen empfinden selber oft gar nicht die Angst als das Symptom, sondern klagen häufig über körperliche Symptome. Wie kommen wir aus diesem Strudel bzw. dieser endlos scheinenden Aufwärtsspirale wieder raus?

Persönlicher Weg

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Phobien mit Hypnotherapie behandeln

Wir gehen der Sache gemeinsam auf den Grund. Nutzen ihre mitgebrachten Ressourcen um der Angst gegen zu wirken. Hypnotische Interventionen können wir zur Linderung der Angstsymptomatik anwenden. Sie lernen ihre Körperfunktionen kennen, begreifen, beeinflussen und kontrollieren.

Dazu greifen wir auf Entspannungstechniken und Atemtechniken zurück. Auch der Einsatz des Biofeedbacks als Co-Therapeut ist nützlich. Liegen kontraktproduktives Verhalten und negative Glaubenssätze vor, die dem Veränderungsprozess entgegenwirken, müssen diese gezielt bearbeitet werden.

Mut verändert alles! Angstregulation durch Stärkung des Selbstvertrauen und den Selbstwertes. Bei Bedarf kann es sinnvoll sein Stabilisierungs- und Achtsamkeitsübungen oder Übungen zur Stärkung des inneren Kindes zu verwenden.

Was bedeutet Phobophobie?

Entwickelt sich mein Angst so weiter, dass ich befürchte mich in einer Situation wiederzufinden  in der ich Angst haben könnte, spricht mann von Phobophobie.

Der an einer Phobophobie leidet, fürchtet die Angstsymptome oder eine Panikattacke zu bekommen. Infolgedessen gerät er in Panik, sobald er die geringste Anzeichen spürt, die mit der Angst in verbindung gebracht werden können. Er gerät in einen Teufelskreis des Vermeidungsverhalten.

Die Angst neigt zur Generaliesierung. Das bedeutet sie breitet sich auf immer mehr Situationen aus. Um so mehr ich in die Vermeidung gehe, umso mehr fördere ich die Angstsyptome. Wie ist es möglich aus diesen Kreislauf auszubrechen?

Subjektives Wohlgefühl und mentale Stärke erleben!